Patrick Freyer, Der Sarius, YouTube-Video vom 3. Dezember 2014

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Videorezension zu "Um Mitternacht", veröffentlicht auf YouTube
Quelle: http://youtu.be/N9Gd6aT2HS0


 
 

Patrick Freyer, Der Sarius, YouTube-Video vom 3. Dezember 2014 (Textauszug)

"Hallöchen zu einer neuen Rezension und zwar von den Buch „Um Mitternacht“ von Wolfgang Bellaire aus dem Nordfriesischen Kinderbuch Verlag. (…) Das Buch spielt in Flensburg und es geht um eine Familie, nämlich Marieke, Jorieke und Nils und ihre beiden Eltern natürlich, einer Familie, der es sozial nicht so gut geht, weil die Eltern keinen Job (haben). Sie wohnen in einer kleinen Wohnung in der Innenstadt und der Vater ist regelmäßig beim Arbeitsamt zu Besuch. (…)
Die Kinder Marieke und Jorieke, die beiden älteren Schwestern (…) helfen so gut es geht mit im Haushalt (…), während Nils, der kleine Rabauke eigentlich immer nur für Chaos sorgt. (…) Man vertieft sich in diese anfangs sehr traurige Familiengeschichte, gerade geprägt vom Streit der Eltern. (…) Eines Tages geht der Vater nochmals aufs Arbeitsamt und kommt nicht zurück. Mutter geht hin, um ihn zu suchen. Sie ist der Meinung „der sitzt wieder in einer der Bars“ und kommt auch nicht zurück. Einen Tag später machen sich die Kinder Sorgen und gehen auch mal zum Arbeitsamt, finden ihn auch nicht.
Man hört immer mal wieder was von so einem seltsamen Spiegelkabinett im alten Theater der Stadt, von einem Herrn Tschellebi (…) Die Kinder treffen dann irgendwann einen Jungen, dessen Eltern auch verschwunden sind. (…) Die Kinder werden auch die ganze Zeit vom Jugendamt und der Polizei „gejagt“, die ihnen helfen wollen, weil sie spitz bekommen haben, dass die Eltern weg sind. Irgendwie scheint das in Zusammenhang zu stehen mit diesem neuen Spiegelkabinett. Da geht jede Nacht eine Riesenlichtshow ab. Die Erwachsenen stehen Schlange davor und irgendwann schleichen sich die Kinder mal rein - durch so einen Baustelleneingang - und schauen sich da ein bisschen um. Herr Tschellebi hat noch einen ganz seltsamen Helfer und was genau darin abgeht, wie sie ihre Eltern (…) zurückbekommen und was das Ganze noch mit einem seltsamen, uralten, ranzigen Professor zu tun hat, erfahrt ihr, wenn ihr dieses Buch lest.
Das Buch ist gut geeignet ab 10 Jahren (…) Das Ganze ist vom Schreibstil und von der wörtlichen Rede, die auch sehr kindgerecht ist, eher für dieses Alter. (…) Das Äußere vom Buch, ein wunderschöner Einband, ein bisschen sehr finster. Das Buch kriegt 3,5 bis 4 Sterne - von 5 wie immer. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei einem 10-,11-,12-jährigen durchaus auch mal 5 Sterne kriegen könnte, bei mir sind es 3,5 bis 4, weil ich aus dem Alter so ein bisschen raus bin. (…) Im Großen und Ganzen eine Empfehlung."

 

 

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